Meine Ausbildung: Fachinformatiker für Systemintegration (IHK). Meine Kundenerfahrung kommt aus Einzelhandel und Gastronomie. Gerade suche ich eine Aufgabe, in der beides zusammenkommt – technische Tiefe und Verantwortung.
Systemintegration von Grund auf gelernt.
Mein Homelab ist mein ständiger Übungsplatz.
Technik erklären ist mir lieber als Technik vorführen.
Ein Team-Projekt in aktiver Entwicklung
Frontend-Umsetzung & Datenbankdesign
Aufbau der Benutzeroberfläche und der Datenstruktur für eine Plattform mit mehrstufigem Rollenmodell. Die Puzzle-Engine im Backend stammt von einem Teamkollegen.
Während meiner Umschulung und durch private Weiterbildung im IT-Bereich wurde mir bewusst, wie wichtig digitale Unabhängigkeit geworden ist. Insbesondere im Hinblick auf Datenschutz und gesetzliche Rahmenbedingungen zeigt sich, dass viele Softwarelösungen internationaler Anbieter nicht vollständig mit europäischen bzw. deutschen Standards übereinstimmen.
Parallel dazu habe ich erkannt, dass durch den gezielten Einsatz eigener, lokal betriebener Lösungen nicht nur die Datensicherheit erhöht, sondern auch langfristig Kosten reduziert werden können.
Diese Erkenntnisse haben mich motiviert, eigene Projekte umzusetzen – mit dem Ziel, unabhängige, effiziente und sichere IT-Strukturen aufzubauen und meine technischen Fähigkeiten kontinuierlich auszubauen.
Umgesetzt und im täglichen Betrieb. Klick auf ein Projekt um mehr zu erfahren.
• Eigene Debian-VM, Konfiguration als Compose-Datei
• Texterkennung deutsch und englisch
• Workflows: Verschlagwortung und Zuordnung anhand der Ordnerstruktur
• Getrennte Zugänge und Dokumentrechte je Person im Haushalt
• Erreichbar über Reverse Proxy mit TLS unter sprechendem Namen
• Dokumente liegen auf dem ZFS-Verbund, Sicherung automatisch
• ZFS-RAIDZ1 aus drei Festplatten
• Getrennte Datenbereiche je Verwendungszweck
• Vollständige Prüfläufe mit Prüfsummenvergleich
• Automatische Sicherungen der virtuellen Maschinen
• Freigabe ins Heimnetz für Scanner und Rechner
# zpool status pool: dokumenten state: ONLINE scan: scrub repaired 0B in 00:16:06 with 0 errors config: NAME STATE READ WRITE CKSUM dokumenten ONLINE 0 0 0 raidz1-0 ONLINE 0 0 0 ata-ST4000NE0025-…-### ONLINE 0 0 0 ata-ST4000NE0025-…-### ONLINE 0 0 0 ata-ST4000NE0025-…-### ONLINE 0 0 0 errors: No known data errors
• Proxmox VE als Hypervisor, Debian als Gastsystem
• Adress-Schema „VM-Nummer = letzte IP-Stelle", umgesetzt per Sicherung und Wiederherstellung unter neuer Nummer
• Feste Adressreservierungen im Router, vollständige Zuordnung über MAC-Adressen
• Autostart und Startreihenfolge definiert
• Dabei entdeckt und dokumentiert: eine Fernwartungsschnittstelle im Netz und ein 100-Mbit-Engpass
• Laufende Container per docker inspect analysiert
• Konfiguration als Compose-Datei rekonstruiert und gegengeprüft
• Container aus der Datei neu erzeugt, Altlasten entfernt
• Zwölf Stack-Definitionen gesichert und nach Diensten benannt
• Ablage in einer eigenen Versionsverwaltung (Gitea) – auch diese Website liegt dort
• AdGuard Home als DNS-Filter für das gesamte Netz
• Eigene interne Zone für Dienste (z. B. Dokumentenverwaltung, Versionsverwaltung)
• Filterlisten mit Ausnahmen für benötigte Dienste
• Zusammenspiel mit Reverse Proxy und TLS-Zertifikaten
• Abfragestatistik zur Fehlersuche bei nicht erreichbaren Diensten
• nginx-proxy-manager als zentraler Eingang für interne Dienste
• Eigener Webserver (Caddy) im getrennten Netzsegment für die öffentliche Seite
• Sicherheits-Header: HSTS, CSP, Referrer- und Permissions-Policy
• Fernzugriff über verschlüsselten Tunnel statt Portfreigaben
• Fehlersuche im Proxy-Pfad: Container, Port, Weiterleitung, Namensauflösung
Andere würden es Probleme nennen. Vier Situationen, in denen etwas nicht lief – und wie ich sie gelöst habe.
Ein Datenbankwechsel ohne Migration fällt nicht sofort auf – die Anwendung startet ganz normal, die Daten sind trotzdem abgehängt. Und: „Kaputt" ist selten alles. Meist ist genau ein Glied der Kette defekt.
Erst die Kontrollgruppe testen: Funktioniert ein Werkzeug bei den gesunden Geräten, liegt der Fehler nicht am Werkzeug. Und ohne Überwachung merkt man den ersten Plattenausfall erst beim zweiten – deshalb steht die Überwachung jetzt ganz oben auf meiner Liste.
Das Protokoll zuerst lesen, nicht zuletzt. Fehlermeldungen sind meistens die schnellste Abkürzung – man muss sie nur ernst nehmen, statt sie wegzuklicken.
Nicht dokumentiert heißt beim nächsten Mal von vorn. Am wertvollsten ist dabei nicht das Was, sondern das Warum – eine Einstellung findet man wieder, den Grund dafür nicht. Zugangsdaten gehören allerdings ausdrücklich nicht in die Dokumentation, sondern in einen Passwortspeicher. Eine Anleitung darf jeder lesen können, ohne dass sie zum Schlüsselbund wird.
Eine Sicherung gehört nie auf dieselbe Platte wie das System. Und nach dem Einrichten einmal nachsehen, ob sie tatsächlich dort landet, wo man sie hingeschickt hat – einrichten ist nicht dasselbe wie funktionieren.
Geplant und in Vorbereitung – ehrlich getrennt vom Umgesetzten.
• Erreichbarkeitsprüfung aller Dienste (Uptime Kuma)
• Zustand von Pool, Platten und Speicherplatz überwachen
• Benachrichtigung per E-Mail bei Fehlern und fehlgeschlagenen Sicherungen
• Später: Messwerte und Verlauf (Prometheus / Grafana)
• Regelmäßige Wiederherstellungstests der Sicherungen
• Scanner-Profile auf einen gemeinsamen Ablage-Ordner umstellen
• Diesen Ordner in die Dokumentenverwaltung einhängen, statt Dateien zu kopieren
• Zuordnung zur richtigen Person direkt über die Taste am Gerät
• Zweite, getrennte Instanz für ein weiteres Familienmitglied – eigene Dokumente, eigener Zugang
• Später: Einbindung in die private Cloud, schreibgeschützt und ohne doppelte Dateien
• Eigene VM, Datenablage auf dem ZFS-Pool
• Automatischer Foto-Upload für mehrere Benutzer
• Kalender und Kontakte (CalDAV / CardDAV)
• Zugriff von unterwegs nur über WireGuard-Tunnel
• Dokumentenverwaltung als schreibgeschützte Einbindung – keine doppelten Dateien
• Drei Kopien, zwei Medien, eine außer Haus
• Proxmox Backup Server mit Deduplizierung
• Verschlüsselte Auslagerung
• Alarm bei fehlgeschlagener Sicherung
• Wiederherstellung regelmäßig üben – ein ungetestetes Backup ist kein Backup
• Wiki-Plattform aufsetzen (z. B. MkDocs oder BookStack)
• Bestehende Dokumentation übernehmen: Adressen, Ports, Dienste
• Entscheidungsprotokoll: warum etwas so gebaut wurde
• Anleitungen für wiederkehrende Aufgaben
• Störungsdatenbank: Symptom, Ursache, Lösung
• Texterkennung von Kassenzetteln und digitalen Belegen
• Vereinheitlichung der Artikelkürzel über Nachschlagetabelle und Sprachmodell
• Vergleich Angebots- gegen Normalpreis
• Auswertung des Einkaufsverhaltens über Zeiträume
• Auswertung als Übersichtsseite
• Home Assistant als Zentrale für alle Geräte
• Spracherkennung und Sprachausgabe lokal (Whisper / Piper)
• Lokales Sprachmodell für Befehle und Rückfragen
• Eigene Sensoren und Aktoren auf Arduino-Basis
• Automatisierungen nach Zeit, Zustand und Sensorwerten
• Reihenfolge bewusst: erst die Datenquellen, dann der Assistent
Seit Februar 2026 bin ich Fachinformatiker für Systemintegration (IHK). Was ich suche: eine Aufgabe, in der technische Tiefe und Verantwortung zusammenkommen – und in der man sich weiterentwickeln kann, statt stehen zu bleiben. Was ich mitbringe: strukturierte Fehlersuche, Ruhe unter Zeitdruck und die Bereitschaft, mich in Neues von Grund auf einzuarbeiten. Zuhause bin ich im Raum Pforzheim / Nordschwarzwald, überregional offen.