Aufnahmen aus dem laufenden Betrieb

Einblicke ins System

Über eigene Projekte lässt sich viel behaupten. Deshalb zeige ich hier kein Prospekt, sondern das, was meine Systeme selbst anzeigen: Zustandsmeldungen, Übersichten und Protokolle von meinem Server, aufgenommen im laufenden Betrieb.

Adressen, Gerätekennungen und Dokumentnamen habe ich geschwärzt – Datensparsamkeit gilt für mich auch bei der eigenen Infrastruktur. Alles andere ist unverändert.

Dokumente auf eigenem Speicher

Unsere Haushaltsdokumente liegen bei mir auf einem eigenen ZFS-Speicher: drei Festplatten im RAIDZ1-Verbund. Fällt eine davon aus, sind die Daten trotzdem vollständig – das System rechnet sie aus den übrigen beiden zurück. Zusätzlich laufen automatische Sicherungen; als Nächstes will ich eine Kopie außer Haus auslagern.

Unten steht der Zustandsbericht meines Verbunds nach einem vollständigen Prüflauf über den gesamten Datenbestand – ohne einen einzigen reparierten Block. An derselben Stelle stand vorher FAULTED: Eine Platte war ausgefallen, und ich hatte es nicht gemerkt.

# zpool status
  pool: dokumenten
 state: ONLINE
  scan: scrub repaired 0B in 00:16:06 with 0 errors
config:

        NAME                        STATE     READ WRITE CKSUM
        dokumenten                  ONLINE       0     0     0
          raidz1-0                  ONLINE       0     0     0
            ata-ST4000NE0025-…-###  ONLINE       0     0     0
            ata-ST4000NE0025-…-###  ONLINE       0     0     0
            ata-ST4000NE0025-…-###  ONLINE       0     0     0

errors: No known data errors
Die entscheidende Zeile ist scan: – sie belegt, dass der Datenbestand nach dem Eingriff vollständig geprüft wurde und fehlerfrei ist. Wie es dazu kam →

Jeder Dienst in seiner eigenen Maschine

Statt alles in ein System zu stopfen, läuft bei mir jeder Dienst in einer eigenen virtuellen Maschine: DNS-Filter, Container-Host, Dokumentenverwaltung. Fällt eine aus, laufen die anderen weiter – und ich kann jede einzeln sichern und zurückholen.

Ressourcenübersicht in Proxmox: virtuelle Maschinen mit Laufzeit, Speicher- und CPU-Auslastung sowie die angebundenen Speicher
Fünf virtuelle Maschinen, jede mit einer Aufgabe: DNS-Filter, Container-Host und zwei getrennte Dokumentenverwaltungen für verschiedene Personen im Haushalt. Rechts stehen Laufzeit und Auslastung, unten die angebundenen Speicher. Home Assistant ist angelegt, läuft aber bewusst noch nicht – Smarthome kommt zuletzt, wenn die Grundlagen stehen.

Ein Eingang, verschlüsselt, für alle Dienste

Meine internen Dienste erreiche ich nicht über Adresse und Portnummer, sondern über sprechende Namen hinter einem Reverse Proxy mit TLS. Das ist bequemer – vor allem aber kann ich an einer einzigen Stelle steuern, wer überhaupt wohin darf.

Liste der eingerichteten Weiterleitungen im Reverse Proxy: Zertifikatsstatus und Erstellungsdatum sichtbar, Namen und Ziele geschwärzt
Neun eingerichtete Weiterleitungen, jede mit eigenem Zertifikat, die ältesten seit Dezember 2025 in Betrieb. Namen und Ziele habe ich geschwärzt: Welcher Name auf welchen Rechner und welchen Port zeigt, ist Betriebswissen und geht niemanden etwas an, der nicht in meinem Netz ist.

Werbung und Schadadressen fliegen im Netz raus

Mein DNS-Filter arbeitet für jedes Gerät im Haushalt, ohne dass auf Handys oder Fernsehern etwas installiert werden müsste. Nebeneffekt: In der Statistik sehe ich sofort, wenn ein Gerät auffällig viele Anfragen stellt.

Übersichtsseite des DNS-Filters: 35.288 Anfragen in 24 Stunden, davon 5.093 gesperrt, Gerätenamen und Domains geschwärzt
Ein ganz normaler Tag im Haushalt: 35.288 DNS-Anfragen, davon 5.093 gesperrt – gut jede siebte Anfrage ging an Werbe- oder Zählnetzwerke. Die durchschnittliche Antwortzeit liegt bei 21 Millisekunden, der Filter bremst also nichts aus. Gerätenamen und aufgerufene Domains sind geschwärzt – das ist Privatsphäre der Leute im Haushalt, nicht meine.

Diese Website versioniert sich selbst

Meine Konfigurationen und auch diese Seite liegen in einer eigenen Versionsverwaltung auf meinem Server. Jede Änderung kann ich nachvollziehen und zurücknehmen – für mich ist das der Unterschied zwischen „läuft" und „ist wartbar".

Proxmox VEZFSDockernginx-proxy-manager AdGuard HomeGiteaDebian
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